Wie läuft eine Behandlung ab?
Das Ende der Behandlung bestimmt der Körper selbst. Sie dürfen mit 50-60 Minuten rechnen.
Das Ende der Behandlung bestimmt der Körper selbst. Sie dürfen mit 50-60 Minuten rechnen.
Zu Beginn lerne ich Sie mit Hilfe eines Anamnesegespräches kennen. Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen, Ihre gesundheitliche Vorgeschichte und ihre individuellen Bedürfnisse.
Jetzt darf Ihr Körper sprechen. Mit Hilfe gezielter Palpation und Bewegungstests untersuche ich Ihren gesamten Körper. Hierbei achte ich unter anderem auf Spannungsunterschiede, Bewegungseinschränkungen und anatomische Ketten.
Auf Grundlage meiner Untersuchungsergebnisse wird die Behandlung nun auf Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Mit Hilfe traditionell osteopathischer Techniken, kombiniert mit neuem Wissen und modernen Methoden, arbeite ich nun gemeinsam mit Ihnen daran, Ihr Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.
Im Anschluss können Sie Fragen stellen und bekommen kleine Aufgaben für den Alltag mit, um den Behandlungserfolg zu verstärken.
Ein großes Handtuch für die Liege.
Unterwäsche oder kurze Sportkleidung, in denen Sie sich wohlfühlen.
Sollten Sie bereits diagnostizierte Erkrankungen haben, bringen Sie gerne Unterlagen mit.
Die Osteopathie kann bei vielen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden, zum Beispiel bei Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und Migräne, Beschwerden des Bewegungsapparates, Kieferbeschwerden (CMD), Verdauungsproblemen, stressbedingten Beschwerden sowie funktionellen Beschwerden ohne klare organische Ursache. Die Behandlung erfolgt immer individuell und orientiert sich an Ihren persönlichen Beschwerden und Bedürfnissen.
Grundsätzlich können Menschen jeden Alters behandelt werden, zum Beispiel Erwachsene, ältere Menschen und Sportler:innen. Die Weiterbildung für Säuglinge und Kleinkinder beginnt erst im Sommer 2026. Bis dahin leite ich Sie hierfür gerne an spezialisierte Kolleg:innen weiter. Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese, um zu prüfen, ob eine osteopathische Behandlung sinnvoll ist.
Eine Behandlung besteht in der Regel aus einem ausführlichen Gespräch (Anamnese), einer körperlichen Untersuchung und osteopathischen Befundung, einer manuellen Behandlung mit gezielten, meist sanften Techniken sowie einer gemeinsamen Besprechung mit Empfehlungen für Alltag oder Übungen. Die Behandlung erfolgt ganzheitlich und berücksichtigt den gesamten Körper.
Eine Behandlung dauert in der Regel 50 bis 60 Minuten. Beim ersten Termin kann der Zeitaufwand wegen der ausführlichen Anamnese etwas höher sein.
Das ist individuell unterschiedlich und hängt stark vom Beschwerdebild ab. Akute Beschwerden benötigen häufig wenige Sitzungen, chronische oder länger bestehende Probleme meist mehrere Behandlungen. Oft sind mehrere Termine sinnvoll, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Die Abstände legen wir gemeinsam fest. Zu Beginn liegen Termine häufig im Abstand von 1 bis 3 Wochen, später werden die Abstände meist größer.
Die Bezahlung erfolgt in der Regel direkt nach der Behandlung per Barzahlung oder EC-Karte. Alternativ ist auch die Bezahlung per Rechnung möglich.
Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen teilweise. Häufige Voraussetzungen sind eine ärztliche Empfehlung oder Verordnung sowie eine Behandlung durch qualifizierte Osteopath:innen. Durch meine Mitgliedschaft im Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) ist diese Qualifikation gesichert. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Krankenkasse zu den individuellen Bedingungen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten oft ganz oder teilweise, abhängig vom Tarif.
Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.
Bitte bringen Sie nach Möglichkeit bequeme Kleidung oder Unterwäsche/Sportkleidung, vorhandene Befunde (z. B. Arztberichte, MRT, Röntgen), gegebenenfalls eine ärztliche Verordnung und ein Handtuch mit.
Die Physiotherapie konzentriert sich meist gezielt auf einzelne Beschwerden oder Körperbereiche und arbeitet häufig mit aktiven Übungen sowie physikalischen Maßnahmen, meist auf ärztliche Verordnung. Die Osteopathie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und betrachtet den Körper als funktionelle Einheit. Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen im gesamten Körper aufzuspüren und die Selbstregulation zu unterstützen. Beide Therapieformen können sich sehr gut ergänzen und sinnvoll kombiniert werden.
Nach einer Behandlung kann es vorübergehend zu Müdigkeit, muskelkaterähnlichen Beschwerden oder einer kurzfristigen Symptomverstärkung kommen. Diese Reaktionen sind in der Regel harmlos und klingen meist innerhalb von 1 bis 3 Tagen ab. Eine ausführliche Aufklärung erfolgt vor der Behandlung.
Bei bestimmten akuten Erkrankungen oder medizinischen Notfällen ist zunächst eine ärztliche Abklärung erforderlich. Im Zweifel wird eine Behandlung verschoben oder an eine Ärztin bzw. einen Arzt verwiesen. Bei akuten Taubheitsgefühlen, Lähmungen, Verletzungen, Atemnot oder anderen Notfällen wenden Sie sich bitte umgehend an Ärzt:innen oder den Rettungsdienst. Im Ernstfall ist Osteopathie nicht die richtige Behandlungsform.
Die Behandlung erfolgt meist in Unterwäsche oder bequemer Kleidung. Die Intimsphäre wird selbstverständlich jederzeit gewahrt. Wenn Sie sich damit nicht wohlfühlen, finden wir gemeinsam eine andere Lösung.
Ja. Osteopathie lässt sich sehr gut mit Physiotherapie, ärztlicher Behandlung, Training und Sporttherapie sowie Entspannungsverfahren kombinieren.
Viele Patient:innen spüren bereits nach der ersten Behandlung Veränderungen. Bei chronischen Beschwerden kann der Prozess mehr Zeit benötigen.
Termine sollten möglichst frühzeitig abgesagt werden, idealerweise mindestens 24 Stunden vorher, damit der Termin neu vergeben werden kann. Bei mehrfach unentschuldigtem Fehlen oder sehr kurzfristigen Absagen kann eine Ausfallpauschale berechnet werden.
Die Osteopathie ist mit rund 150 Jahren eine vergleichsweise junge Form der Medizin bzw. Körpertherapie. Sie wird zunehmend wissenschaftlich untersucht. Für bestimmte Beschwerden liegt bereits eine gute Studienlage vor, andere Bereiche werden weiterhin erforscht. Heute wird Osteopathie häufig ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt.